Tricky-M ist am 08.12.1987 in Karlsruhe geboren. Seine Mutter ist Italienerin und sein Vater ist Deutscher. Er selbst sieht sich allerdings als Deutscher Staatsbürger. Seit 2002 rappt er hobbymäßig bei sich zu Hause und nimmt Musik auf. Anfangs machte er sich durch seine Rapmusik in Freundeskreisen einen Namen. Noch bekannt als "Electro Marco" war er ein Witz für die Leute in seiner Umgebung. Doch der Ehrgeiz trieb ihn weiter. Von seinem ersten Album "Ultimativ Marco" waren nicht viele beeindruckt, allerdings sah er darin eine Chance, sich zu verbessern! Daraus entstand schließlich das zweite Album "Wie ein Tagebuch", einigermassen besser, aber nicht ausreichend. Nicht einmal ein halbes Jahr vergangen, produzierte er sein erstes Mixtape "Crazy High Speed" zusammen mit seinem Kollegen DJ Freaky-D. Aber auch dies war nur Übung. Kurz darauf produzierte er ein Album, dass alles andere vorher übertreffen sollte. Denn er schaffte es, einen eigenen Stil zu finden und Zuhörer zu gewinnen, die endlich seine Musik als "Rap" bezeichnen konnten. Denn mit "M.A.R.C.O." war jedem bewusst, dass diese Veränderung einen wirklichen Sinn machte. Später folgten noch das Mixtape "Die Peter Häberle Story" , das von einem Jungen handelt, der es in Tricky-M's Augen wert war, gedisst zu werden; und das Album "Apocalypse Rap-Der Auserwählte", das im Gegensatz zu den älteren Alben Probleme hatte, sich zu orientieren. Doch dann war ihm klar, dass es nicht nur um Musik ging, sondern auch um Klarstellung. Also kam "Director's Cut" raus. Dieses Album trug nicht umsonst diesen Titel, denn Tricky-M's Texte bestanden hauptsächlich aus Gewalt, Brutalität, Sex und Beleidungen, die sogar mit etwas soften Tracks abgerundet waren. Diese sogenannten soften Tracks geben dem Zuhörer eine Art Ruhe, um sich darauf zu konzentrieren und darüber nachzudenken, was der Künstler in seinen Texten vermitteln will. Er hat viele bewegende Lieder, die sehr deutlich auf bestimmte Situationen aufmersam machen. Er selbst kreierte damit seinen eigenen Stil, der mit Gesang verbunden war. Er wollte nicht nur rappen, sondern auch in den Hooks (Refrains) singen. Schließlich folgte nach dem "Karlsruha Mixtape 2006" das letzte Album "Alarmstufe: Rot", dass sein Raptalent nur noch bestätigte. Er bekam immer mehr Respekt und Wahrnehmung, was ihm neuen Mut machte. Er selbst sieht sich als Rapper, der es vorzieht, Musik zu machen, um der Unterhaltung zu dienen. Sie haben auch politische Hintergründe, die auch ernst zu nehmen sind. Auf Beleidigungen in Liedern über ihn (Disses) reagiert Tricky-M auf die selbe Weise, indem er Konter gibt und es sogar soweit übertreibt, dass ein Lied an sein Gegenüber auch 10 Minuten Laufzeit haben kann. Er selbst sieht sich aber als einen lebensfrohen Menschen, der verrückt durch die Welt stolziert und seinen Rap verkündet ... hört ihn euch an, denn Vergleiche dieses Styles gibt es (hoffentlich) keine! ;-)